Die Probleme der klassischen Marktforschung

11. Mai 2015 Allgemein

Im Vorfeld der britischen Wahlen lagen die grossen Umfrageinstitute total daneben. Im Nachhinein werden die Gründe gesucht. Auf tagesanzeiger.ch wird in einem Artikel darüber berichtet. Als ein möglicher Grund wird aufgeführt, Zitat: „… dass es viele «schüchterne» Tory-Wählerinnen und -Wähler gebe, die sich nicht trauten, zu ihren wahren Wahlabsichten zu stehen …“

Dass Befragte nicht sagen, was sie wirklich denken, ist eines der Probleme, mit denen klassische Marktforschung immer wieder zu kämpfen hat. Es ist und bleibt schwierg bzw. unmöglich die Blackbox des Konsumenten zu entschlüsseln.

Wie im Artikel ganz am Schluss festgehalten wird, lieferten die Prognosen, die auf Datenanalyse basierten, die besseren Ergebnisse. Ich bin davon überzeugt, dass das bei vielen Fragestellung auch im Kampagnencontrolling der Fall ist. Dabei möchte ich festhalten, dass dies kein grundsätzliches Votum gegen klassische Marktforschung ist, denn diese hat im Rahmen einer umfassenden Betrachtung durchaus ihre Berechtigung.

Hier geht es zum ganzen Artikel auf tagesanzeiger.ch: http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/Wieso-die-fast-perfekte-Umfrage-unveroeffentlicht-blieb/story/14258652