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Das Problem der klassischen Marktforschung

By 11. Mai 2015 November 14th, 2019 No Comments

Im Vorfeld der britischen Wahlen lagen die grossen Wahlen völlig daneben. Im Nachhinein werden die Gründe dafür gesucht. Tagesanzeiger.ch berichtet einen Artikel darüber. Als möglicher Grund wird ein Zitat genannt: „….dass es viele „schüchterne“ Tory-Wähler gibt, die es wagen, nicht zu ihren wahren Wahlabsichten zu stehen….“

Dass die Befragten nicht sagen, was sie wirklich denken, ist eines der Probleme, mit denen die Marktforschung zu kämpfen hat. Es ist und bleibt schwierig oder unmöglich, die Blackbox des Verbrauchers zu entschlüsseln.

Wie im Artikel ganz am Ende erwähnt, haben Vorhersagen, die auf der Datenanalyse basieren, zu besseren Ergebnissen geführt. Ich bin überzeugt, dass dies bei vielen Fragen im Kampagnencontrolling der Fall ist. Ich möchte darauf hinweisen, dass es sich hierbei nicht um ein Grundsatzvotum gegen die klassische Marktforschung handelt, denn dies hat seine Berechtigung im Rahmen einer umfassenden Betrachtung.

Weitere Informationen: http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/Wieso-die-fast-perfekte-Umfrage-unveroeffentlicht-blieb/story/14258652